7. November 2013
Zweisprachigkeit beugt womöglich Demenz vor.
Eine Studie aus Indien zeigt, dass Menschen, die mindestens zwei Sprachen beherrschen, erst viereinhalb Jahre später an verschiedenen Formen der Demenz erkrankt sind. Das gilt sogar für Analphabeten, ist also unabhängig vom Bildungsniveau.
Wie in der Fachzeitschrift "Neurology" zu lesen ist, untersuchten die Forscher fast 650 Demenzkranke im Alter von durchschnittlich 66 Jahren. Gut ein Drittel von ihnen konnte zwei oder mehr Sprachen und bei ihnen war die Krankheit später ausgebrochen als bei den anderen Patienten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)