7. November 2013
Was in China im Kino zu sehen ist, entscheiden nicht die Zuschauer, sondern die Behörden.
Ausländische Filme zum Beispiel sind vor allem dann gern gesehen, wenn es sich um Ko-Produktionen handelt, sich also ausländische mit chinesischen Filmemachern zusammengetan haben. Die Direktorin der staatlichen "China Film Co-Production Company" hat jetzt in den USA die Voraussetzungen dafür erklärt: In den Filmen müsse ein zeitgemäßes, positives Chinabild vermittelt werden. Chinesen dürften nicht nur als Drogendealer und Mafiosi dargestellt werden. Auch die Drehbücher werden abgenommen, angeblich um den Filmproduzenten zu helfen, kulturell bedingte Fettnäpfchen und Ärger zu vermeiden.
Die Produzenten von "Iron Man 3" zum Beispiel haben extra eine Version für den chinesischen Markt erstellt und zwei chinesische Schauspieler dafür eingestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)