7. November 2013
Heute ist ein großer Tag für den Stör - denn der Deutsche Angelfischerverband hat ihn zum Fisch des Jahres 2014 bestimmt.
Der Stör gilt in Deutschland als ausgestorben, seit Jahren laufen aber Versuche, ihn wieder in deutschen Flüssen heimisch zu machen. Hunderttausende Jungfische wurden ausgesetzt, mit der Hoffnung, dass sich daraus selbst erhaltende Bestände bilden.
Probleme für den Stör sind Wasserverschmutzung und Wehre oder Wasserkraftanlagen, die dem Fisch den Weg von der Nord- und Ostsee hin zu seinen Laichgründen in den Flüssen versperrt.
Ein Grund für die Wahl des Störs ist die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende. Der Verband befürchtet, dass neue Wasserkraftanlagen eine Rückkehr des Störs verhindern könnte.
Der Europäische Stör kann mehr als 60 Jahre alt und über drei Meter lang werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)