8. November 2013

Mütter gegen Väter: Autor fühlt sich beim Kümmern diskriminiert

Vater sein ist gar nicht so leicht.

Zumindest nicht, wenn fremde Frauen einem das Gefühl vermitteln, man könne es ja eh nicht. Genau das ist dem Autoren Till Krause vom "SZ Magazin" passiert. Er meint, Frauen seien zwar immer dafür, dass sich auch Männer um ihre Kindern kümmern, aber wenn sie es machten, halte man sie für nicht kompetent.

Er schreibt von Verkäuferinnen, die ihm empfehlen, wegen der Windelgröße nochmal seine Frau zu fragen. Oder von Frauen, die sich aufregen, wenn er wegen des Wickeltischs auf eine Damentoilette muss oder - mit seinem Kind - auf einem "Mutter-Kind-Parkplatz" parkt.

Krause meint, Frauen trauten Männern beim Erziehen soviel zu wie ein DAX-Konzern seinen Schülerpraktikanten. Er hat sich an die Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung gewandt. Dort empfahl man ihm: Einfach weitermachen mit dem Kümmern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)