8. November 2013
Eigentlich sollte man meinen, Studenten müssen sowieso die ganze Zeit etwas schreiben.
Notizen in der Vorlesung. Essays für das Tutorium. Hausarbeiten fürs Seminar. Offenbar reicht das noch nicht. Denn an der Goethe-Universität Frankfurt hat man den Monat November zum "Schreibmonat" ausgerufen. Mit Tutoren zusammen soll weggeschrieben werden, was geht.
Die Leiterin des Schreibzentrums in Frankfurt erklärt in der "Frankfurter Rundschau", dass sich die Studenten ein möglichst ehrgeiziges Ziel für den Monat setzen, wie viel sie schreiben wollen. Das dürfe ruhig auch überfordernd wirken. Jeden Abend wird dann ausgewertet, wie jeder vorangekommen ist. Und zwar in der Gruppe, das soll positiven Druck erzeugen.
Die Idee des Schreibmonats November kommt aus den USA. Dort geht es aber normalerweise darum, das kreative Schreiben zu fördern, und nicht darum, möglichst viel zu schaffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)