8. November 2013
Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf, heißt es bei Thees Uhlmann.
Die Jungtiere wandern im Fluss von ihrem Geburtsort aus aber erstmal abwärts ins Meer - und begeben sich damit in große Gefahr. Das Terrain ist unbekannt, genauso wie mögliche Angreifer. Um Lachse und ihre Bestände besser schützen zu können, haben Wissenschaftler im US-Bundesstaat Washington untersucht, wie genau die Lachse wandern.
Bis jetzt dachte man, dass die Tiere von der Flussmündung aus in dieselbe Richtung schwimmen. Die Wissenschaftler fanden aber heraus, dass die Tiere sich in verschiedene Richtungen verteilen und sich auch unterschiedlich lang im Bereich der Flussmündung aufhalten. Besonders überrascht waren die Forscher, dass gerade die großen Arten wie Regenbogenforellen eher zur Beute von Raubtieren werden als kleine Arten wie der Königslachs.
Für das Forschungsprojekt wurden ingesamt mehr als 8.000 Lachse aus dem Columbia River mit kleinen Sendern ausgestattet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)