8. November 2013

Öko-Roboter bekommt herzähnliche Pumpe für Urin-Brennstoffzellen

Strom aus Pipi.

Das ist keine Zukunftsvision mehr. Forscher nutzen Urin schon länger in mikro-biologischen Brennstoffzellen. Mikroben zersetzen das Urin und produzieren nebenbei Strom. Britische Forscher haben jetzt für einen Öko-Roboter auch noch eine Art künstliches Herz entwickelt. Es besteht aus Metalllegierungen, die sich - ähnlich wie menschliche Muskeln - durch einen Stromimpuls zusammenziehen. So wird Urin bei Bedarf in die Brennstoffzellen gepumpt, die wiederum den Roboter mit Strom versorgen.

Bisher wurde der Eco-Bot mit toten Fliegen angetrieben. Es zeigte sich aber, dass es schwierig war, immer für genug Nachschub zu sorgen. Bei der Präsentation ihrer neuen Pumpe träumten die Forscher bereits davon, dass sich ihr Eco-Bot künftig selbst in öffentlichen Urinalen oder mit der Gülle von Bauernhöfen aufladen könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)