8. November 2013
Unprofessionell und intransparent -
so beurteilt der Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen, Claus Leggewie, die meisten Plagiatsjäger. Für ihre Ergebnisse wollten sie nicht mit ihrem Namen gerade stehen, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Außerdem verwendeten sie unprofessionelle Software. Einige verschwiegen, dass sie mit ihrer Arbeit auch wirtschaftliche Interessen verfolgten.
Leggewie betonte, seiner Ansicht nach reichten die bisherigen Kontrollen im deutschen Wissenschaftssystem aus. Doktorarbeiten sollten nur von wissenschaftlich ausgewiesenen Gutachtern beurteilt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)