8. November 2013
Seehunde sind ein großer Touristenmagnet für das Wattenmeer.
Gut also, dass es von ihnen so viele gibt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bei der letzten Kontrolle wurden knapp 27.000 Tiere gezählt. Zuletzt war das 1975 der Fall. Insgesamt schätzen die Fachleute, dass im Wattenmeer aktuell 40.000 Seehunde leben. Auffällig ist, dass die Tiere immer weiter nach Westen ziehen. Vor der dänischen und schleswig-holsteinischen Küste sind sie weniger geworden, vor Niedersachsen und den Niederlanden mehr. Forscher vermuten, dass dort das Nahrungsangebot und die Fortpflanzungsbedingungen besser sind.
Den Seehunden ging es nicht immer so gut. Bis in die Siebziger Jahre wurden sie gejagt und waren nur noch selten zu finden. Später bedrohten Umweltgifte und Krankheiten die Bestände.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)