10. November 2013
In Neuseeland soll das Hai-Finning weiter verboten bleiben.
Die Regierung verlängerte ein entsprechendes Dekret um weitere zwei Jahre. Hai-Finning bedeutet, dass die Rückenflosse - auch Finne genannt - eines Hais abgetrennt und das Tier lebend wieder im Meer entsorgt wird. Dort ist der Fisch schwimmunfähig, sinkt zu Boden und erstickt. Diese Praxis des Hai-Finnings wird von Tierschützer jedoch scharf kritisiert.
Sie machen das Finning für den Rückgang der Hai-Population weltweit verantwortlich - auch weil die Nachfrage nach Haiprodukten in den vergangenen Jahren angestiegen ist und die Bestände stark befischt werden. Vor allem die Flossen sind in Asien eine begehrte Delikatesse, beispielsweise als Suppe.
Die Haifischbestände sind außerdem stark gefährdet, weil die Tiere sich nur sehr langsam fortpflanzen. Viele Arten benötigen bis zu 30 Jahre um die Geschlechtsreife zu erreichen. Danach bekommen sie teilweise nur alle zwei Jahre Nachkommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)