11. November 2013
Das System erkennt am Chip im Arm, welcher Affe gerade Bock auf ein Experiment hat.
Damit wollen Primatenforscher ihren Versuchstieren etwas mehr Freiheit lassen. Wissenschaftlerin Julia Fischer erklärt im Magazin "Gehirn und Geist", dass die Technik mit dem Chip dabei gut funktioniert. Und sie und ihre Kollegen profitierten natürlich davon, dass sich Affen in Gefangenschaft langweilen und deswegen gern mal an Testapparaten herumspielen.
Fischer verteidigt im Interview auch, dass es immer noch Versuche mit Affen gibt. Prinzipiell sei es gut, dass die großen Menschenaffen von der Forschung ausgenommen seien. Aber andere Affenarten seien manchmal unverzichtbar - zum Beispiel, wenn es um gefährliche Infektionskrankheiten gehe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)