11. November 2013
Ihr Kampf für das Recht auf Bildung machte die 16-jährige Malala Yousafzai weltberühmt.
Die Pakistanerin war sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Schüler in Pakistan sollen aber offenbar möglichst wenig davon erfahren. Der Verband der Privatschulen hat ihr Buch im Unterricht verboten. Die Biografie "Ich bin Malala" widerspreche der pakistanischen Ideologie. Ein Sprecher des Verbands sagte einem ARD-Reporter, Malala könne das Buch auch gar nicht selber geschrieben haben. Ein junges Mädchen vom Land habe gar nicht den nötigen Hintergrund dafür. Dass Malala bei ihrem Buch von einer britischen Journalistin unterstützt wurde und das auch immer offen bekannt war, davon kein Wort.
Malala Yousafzai lebt heute in Großbritannien. Die pakistanischen Taliban hatten versucht, sie zu töten. In ihrer Heimat, im Swat-Tal im Norden des Landes, hatte sie sich dafür eingesetzt, dass auch Mädchen zur Schule gehen können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)