11. November 2013
"Jetzt oder nie" ist die Devise.
Eine Region in Peru macht bei Touristen nun Werbung dafür, dass man bei ihnen den Klimawandel live in Aktion erleben kann. In 5.000 Metern Höhe in den Anden gibt es Gletscher - noch. Denn die sind in weniger als 20 Jahren um die Hälfte zusammengeschmolzen. Deswegen bleiben inzwischen auch immer mehr Touristen weg, was Folgen für die lokale Wirtschaft hat.
Die Tourismus-Unternehmen wollen Kundschaft jetzt mit der Aussicht anlocken, dass sie die letzten sein könnten, die noch Eis auf den peruanischen Gletschern sehen. Im März soll dazu eine eigene Klimawandel-Reiseroute offziell eröffnet werden. Voraussagen zufolgen dürfte das Eis innerhalb der nächsten zehn Jahre komplett weggeschmolzen sein.
Peru beherbergt knapp drei Viertel aller tropischen Gletscher weltweit. Sie sind besonders anfällig für Temperaturanstiege.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)