11. November 2013

Weltklimakonferenz in Warschau: Druck groß, Erwartungen gering

Dass der Klimawandel ein riesiges Problem ist, das haben inzwischen fast alle Länder der Welt eingesehen.

Was die Menschheit konkret tut, um die Erwärmung der Erde aufzuhalten oder zumindest noch abzuschwächen, darüber wird seit heute wieder auf einer Weltklimakonferenz der UNO gestritten. Die Konferenz in Warschau ist insgesamt das 19. weltweite Treffen zum Klimawandel. Es ist eine Geschichte voller gescheiterter Verhandlungen.

Seit der Klimakonferenz in Montreal vor acht Jahren werden mehr oder weniger dieselben Fragen diskutiert: Auf welche Klimaziele einigen sich die Staaten für ein zweites weltweites Abkommen? Das bisherige erste Abkommen, das Kyoto-Protokoll, ist im vergangenen Jahr ausgelaufen. Und die zweite Frage: Wie werden ärmere Länder entschädigt, in denen die Erderwärmung für Dürren oder Naturkatastrophen sorgt?

Auch von der Konferenz in Warschau wird keine klare Antwort auf diese Fragen erwartet. In den nächsten zwei Wochen sollen die Staaten nach Wunsch der UNO aber zumindest grundsätzlich einigen, damit in zwei Jahren endlich ein Nachfolgeabkommen für Kyoto beschlossen werden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)