12. November 2013
Wolfram bringen die meisten wahrscheinlich mit den guten alten Glühbirnen in Verbindung - das Schwermetall kann sehr hoch erhitzt werden, ohne zu schmelzen.
Inzwischen wird es in vielen technischen Geräten eingesetzt und reichert sich dadurch in der Umwelt an. Bisher galt das als unbedenklich. Forscher der Uni Exeter haben jetzt allerdings Hinweise darauf gefunden, dass das Metall schädlicher ist als gedacht. In Datensätzen von rund 9.000 Patienten sahen sie einen statistischen Zusammenhang zwischen hohen Wolfram-Werten im Urin und Schlaganfällen. Andere Faktoren wie Übergewicht und hohe Cholesterin-Werte hatten die Wissenschaftler herausgerechnet.
Die Forscher meinen, deshalb müsse eine mögliche schädliche Wirkung von Wolfram genauer untersucht werden. Dass die Belastung steigt, darüber sind sich die Forscher einig. Das Metall findet sich in Alltagsgeräten vom Computer bis zum Handy.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)