12. November 2013
Jeder Mensch kann einen anderen Menschen töten.
Der Biochemiker Hans Günter Gassen meint, der Trieb, sich selbst zu schützen, sei schon vor Millionen Jahren in unseren Genen angelegt. Aus Selbstschutz könne jeder töten.
Gassen befasst sich aber auch damit, warum Menschen morden, also jemanden geplant töten. In seinem Buch "Mörderisches Erbe" schreibt er, das Morden sei mit dem Feuer gekommen. Damals habe man angefangen, in Gruppen zusammenzusitzen und andere Gruppen seien zu Feinden geworden. Schon aus der Jungsteinzeit gebe es Hinweise, dass sich Menschen gegenseitig überfallen haben.
Gassen meint, man könne die Menschen zwar dazu erziehen, sich "gut" zu verhalten. Dabei gehe es aber eher darum, brenzlige, aggressive Situationen möglichst zu verhindern. Wirklich friedlich könnten Menschen nicht zusammenleben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)