12. November 2013
Was machen Hormone mit unserem Gehirn?
Neurowissenschaftler haben untersucht, welchen Einfluss Sexualhormone haben. Dabei geht es auch um das weibliche Sexualhormon Östrogen. Den Forschern zufolge beeinflusst es die geistigen Funktionen bei Frauen. Es wirke sich zum Beispiel auf das Gedächtnis aus. Eine Östrogen-Ersatztherapie nach der Menopause könne dabei helfen, stressbedingten Gedächtnisverlust zu verringern.
Außerdem haben die Wissenschaftler noch einen anderen chemischen Stoff entdeckt, der Einfluss auf wichtige Funktionen und Entwicklungen hat. Sie fanden ihn in der Plazenta von schwangeren Mäusen. Hatte die Mäusemutter Stress, verringerte sich die Menge des Stoffs. Daraus, so hoffen die Forscher, ließen sich Rückschlüsse ziehen, wie hoch das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen ist - zum Beispiel für Schizophrenie oder Autismus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)