12. November 2013

Klima-Risiko-Index: Wetterextreme werden immer schlimmer

Wetterextreme wie Taifune, Überschwemmungen, Hitzewellen und Dürren hatten in den letzten 20 Jahren besonders heftige Auswirkungen.

Seit 1993 starben bei mehr als 15.000 extremen Wetterereignissen mehr als 530.000 Menschen. Das ist das Ergebnis des weltweiten Klima-Risiko-Indexes, den die Organisation Germanwatch heute auf der UNO-Klimakonferenz in Warschau vorgestellt hat. Besonders betroffen waren im letzten Jahr Haiti, die Philippinen und Pakistan. In Haiti zerstörte ein Hurrikan große Teile der Ernte. Später gab es Verwüstungen durch tropische Regenfälle - ebenfalls infolge eines Hurrikans. Das Land gilt als eines der verwundbarsten überhaupt, anfälliger sind nur Honduras und Birma.

Auch europäische Staaten stehen auf dem Klima-Risiko-Index, zum Beispiel Russland. Dort gab es in der Region Krasnodar schwere Überschwemmungen. Serbien und Bosnien-Herzegowina kämpften mit sommerlichen Hitzewellen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)