12. November 2013
Das Arbeitslosengeld spielt in Deutschland kaum noch eine Rolle.
Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen profitiert weniger als ein Drittel der Menschen von der Sozialversicherung, wenn der Job verloren geht. Für die meisten steht dann direkt Hartz-IV an.
In der Regel haben Beschäftigte nach Angaben der Forscher nicht lang genug gearbeitet, um einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu haben. Dafür müssen sie mindestens ein Jahr in einem Job gearbeitet haben, der auch sozialversicherungspflichtig war. Viele rutschten aber auch in Hartz-IV ab, weil sie zu lange arbeitslos seien. Für die meisten Menschen gibt es das Arbeitslosengeld I nur für ein Jahr.
Die Forscher haben auch ermittelt, dass bei vielen das Arbeitslosengeld unter den Hartz-IV-Leistungen liegt. Die Betroffenen könnten dann aufstocken - viele wüssten davon aber nichts.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)