13. November 2013
Abteilungsleiter bei Microsoft mussten ihre Mitarbeiter bisher für die Beurteilung in Leistungsklassen einordnen.
Dabei gab es vorgeschriebene Kategorien wie Top-Performer, durchschnittliche Leistungsträger und Totalversager. Als Totalversager mussten immer sieben Prozent der Mitarbeiter eingestuft werden, egal wie gut oder schlecht sie waren - und die waren dann akut entlassungsgefährdet. Das Bewertungssystem hatte für Kritik gesorgt: Es hieß, Mitarbeiter hätten gegeneinander gearbeitet, um nicht schlecht bewertet zu werden oder sie hätten sich geweigert, mit bestimmten Gruppen zusammenzuarbeiten.
"Golem" berichtet, dass Microsoft sein Bewertungssystem jetzt abschaffen will. In einem internen Memo heiße es, man wolle sich auf Zusammenarbeit konzentrieren. Abteilungsleiter dürften jetzt Boni so verteilen, wie sie möchten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)