13. November 2013

Armutsstudie: Wer einmal arm ist, kommt immer schwerer wieder raus

Dass in Deutschland immer mehr Menschen von Armut bedroht sind, ist bekannt.

Laut dem Statistischen Bundesamt ist es momentan jeder Sechste. Eine neue Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt jetzt, dass es auch zunehmend schwerer wird, aus der Armutsgefährdung wieder herauszukommen. Die Hälfte der Geringverdiener schaffte es zwischen 2008 und 2011 nicht, in eine bessere Einkommensklasse zu kommen. Wer dagegen viel verdiente, blieb in zwei Dritteln der Fälle auch oben. In den 90er Jahren waren die Bewegungen zwischen Arm und Reich laut den Forschern deutlich größer.

Weitere Ergebnisse der Studie: Spitzengehälter sind in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent gestiegen, mittlere Einkommen sind gleich geblieben. Und Niedrigverdiener verdienen im Schnitt fünf Prozent weniger als vor zehn Jahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)