13. November 2013
Eine interessante Frage für Juristen: Ist eine Kündigung, die neun Jahre zu spät ankommt noch rechtskräftig?
So lange hatte jedenfalls ein Brief gebraucht, mit dem Eltern den Nachhilfeunterricht ihres Sohnes kündigen wollten. Wie der "Nordbayerische Kurier" berichtet, hatten sie ihr Schreiben 2004 in Himmelkron abgeschickt. Erst vor ein paar Tagen kam es bei dem Nachhilfeinstitut an - im nur 16 Kilometer weit entfernten Bayreuth.
Der Zeitung zufolge hatten die Eltern des Schülers zwar einen Zahlendreher in der Postleitzahl. Das führt laut einem Sprecher der Post normalerweise aber höchstens zu drei bis vier Tagen Verspätung. Dass ein Brief jahrelang nicht ankomme, sei ein absoluter Einzelfall. Den Nachhilfeunterricht ihres Sohnes hatten die Eltern letztlich ganz einfach per Telefon gekündigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)