14. November 2013
Die Parkinson-Krankheit führt zu starken Veränderungen im Gehirn.
Nervenzellen sterben ab und es kommt zu bekannten Symptomen wie der Schüttellähmung. Jetzt hat ein internationales Forscherteam eine neue Methode entwickelt, bei der das Gehirn austrickst werden soll. Das könnte dann womöglich den Tod der Zellen verhindern. Die Wissenschaftler nutzen spezielle Immunzellen, um mit ihnen einen therapeutischen Wirkstoff direkt an den Krankheitsherd zu transportieren. Dafür müssen sie die Blut-Hirn-Schranke überlisten, die eigentlich verhindert, dass Moleküle ins Gehirn vordringen.
Die künstlich geschaffenen Immunzellen können die Schranke aber überwinden. An Mäusen wurde die Methode bereits erfolgreich getestet. Für die Anwendung am Menschen muss noch weiter geforscht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)