14. November 2013

China bestraft mehr als 100.000 Weibo-Nutzer

Diese Nachricht dürfte wenige überraschen.

Der chinesische Kurznachrichtendienst Weibo hat im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Nutzer wegen angeblichen Fehlverhaltens gesperrt oder deren Konto gelöscht. Das berichtet die Zeitung "Beijing Youth Daily". In drei Viertel der Fälle sollen User Internet-Mobbing betrieben haben. Der Rest wurde sanktioniert, weil er Pornographie oder Gerüchte verbreitet haben soll.

Weibo hat sich vor über einem Jahr eine eigene Netiquette verpasst - außerdem hat das oberste chinesische Gericht vor kurzem ein Gesetz erlassen, das Mikroblogger bestraft, wenn sie absichtlich Gerüchte verbreiten.

Gegner kritisieren, dass beide Regelungen sehr willkürlich interpretiert werden können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)