15. November 2013

Klimaflüchtlinge sollen ihre Heimatgemeinden mit Knowhow versorgen

Flüchtlinge sollen helfen, den Klimawandel besser zu meistern.

Das ist die Idee von Sozialgeografen der Universität Bonn. Sie sind der Auffassung, dass man sich die Millionen Menschen, die vor Wetterkatastrophen und deren Folgen fliehen, zunutze machen kann. Es geht um sogenannte Klimaflüchtlinge, die woanders erfolgreich Fuß gefasst und sich weitergebildet haben. Sie könnten anschließend mit Geld und Wissen ihre Heimatgemeinden in Katastrophenregionen unterstützen.

Die Geografen wollen ihre Theorie jetzt an Fallbeispielen im ländlichen Thailand überprüfen. Für ihr Projekt bekommen sie knapp zwei Millionen Euro Unterstützung von der Bundesregierung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)