15. November 2013

Groversuch zur Ausbreitung von Radioaktivität

Angenommen, es gäbe einen schweren Unfall in einem Atomkraftwerk. Wie würde sich die Radioaktivität dann ausbreiten?

Dieser Frage wollen Bürgerinitiativen in Deutschland nachgehen. Dafür lassen sie morgen, an sechs Atomkraftwerken, jeweils 500 Luftballons an den Reaktoren aufsteigen. Die Organisatoren teilten mit, damit solle untersucht werden, wie sich radioaktive Stoffe bei einer möglichen Katastrophe verteilen würden.

Mit den Daten wollen die Aktivisten dann eine Karte anfertigen. Damit sollen sich Bürger ein genaues Bild darüber machen können, wie sich die Strahlung ausgebreitet hätte, wenn es am Versuchstag zu einem schweren Unfall gekommen wäre.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)