18. November 2013
Dass das Meer mit Plastik verseucht ist, ist eine traurige Gewissheit.
Jetzt kam heraus, dass sich mikrospkopisch winzige Plastikteilchen auch im Trinkwasser und sogar in Lebensmitteln finden. So wurde in 19 Proben verschiedener Honigsorten Mikroplastik nachgewiesen. Das berichtet das NDR-Verbrauchermagazin "markt". Dem Beitrag zufolge besteht der Verdacht, dass der Kunststoff aus Duschgels, Zahncremes und Kosmetika über das Abwasser und die Luft in den Versorgungskreislauf gelangt.
Ein Forscher der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg sagte, man könne davon ausgehen, dass das Mikroplastik überall in der Atmosphäre zu finden ist. Experimente mit Miesmuscheln hätten ergeben, dass sich die Plastikteilchen im Gewebe einlagern und dort festsetzten. Das könne zu Entzündungen führen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)