18. November 2013

Uni Bremen: Ungleichheit macht unglücklich

Große finanzielle Ungleichheit bedeutet: weniger allgemeines Glück in einer Gesellschaft.

Ungefähr so kann man die Untersuchungs-Ergebnisse von Wissenschaftlern aus Bremen zusammenfassen. Sie haben Umfrage-Daten aus 30 europäischen Ländern verglichen. Heraus kam: Wenn die Kluft zwischen arm und reich groß ist, fühlen sich Europäer unwohler.

Auch den Grund dafür sehen die Forscher in ihren Daten belegt. Demnach vermindert soziale Ungleichheit das Vertrauen in einer Gesellschaft und steigert gleichzeitig die Angst vor Geringschätzung. Wer weniger Geld verdiene als andere, fürchte, von anderen als zu wenig erfolgreich angesehen zu werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)