18. November 2013

Neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser - ab Dezember

Hierzulande können wir das Trinkwasser direkt aus der Leitung trinken - so gut ist es.

Vorausgesetzt, bis zum Wasserhahn liegen keine Bleirohre mehr. Denn die geben ihr Blei ins Trinkwasser ab - und das kann schädlich sein. Vor allem bei kleinen Kindern beeinträchtigt das Nervengift die Blutbildung und Intelligenzentwicklung. Deshalb wird der zulässige Bleiwert im Trinkwasser jetzt noch einmal gesenkt: Auf nicht mehr als 0,01 Milligramm pro Liter, gültig ab dem 1. Dezember. Mit Bleirohren ist so ein niedriger Wert nicht zu schaffen, heißt es vom Umweltbundesamt. Deshalb müssen Vermieter oder Wasserversorger die alten Rohre schnell austauschen.

Dabei dürfte Süddeutschland kaum Probleme haben: Dort sind Bleirohre für das Trinkwasser schon seit 1878 verboten. In Nord- und Ostdeutschland wurden sie dagegen noch bis Anfang der 1970er Jahre verbaut.

Weitere Informationen vom Bundesumweltamt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)