18. November 2013
In den vergangenen 220 Millionen Jahren hatten wir nicht immer so viel Sauerstoff auf der Erde, wie heute.
Statt 21 Prozent waren es zum Teil nur 10 bis 15 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie der Uni Innsbruck. Ein Internationales Forscherteam aus Mineralogen, Paläontologen und Geochemikern untersuchte dafür mehr als 530 Bernstein-Proben. In Bernstein - versteinertem, fossilen Harz - bleibt den Forschern zufolge der atmosphärische Kohlenstoff über Jahrmillionen erhalten. Seine Konzentration lässt Rückschlüsse auf den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre zu. Dass der nun viel geringer war, als bisher angenommen, könnte auch gängige Thesen ins Wackeln bringen. So ist eine Theorie darüber, wie die gigantisch großen Dinosaurier auf der Erde leben konnten, der angeblich hohe Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre damals. Diese Überlegung trifft der neuen Studie zufolge wohl nicht zu.
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0016703713003906
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)