19. November 2013

Google, Grobritannien und USA gemeinsam gegen Kinderpornografie im Netz

Die USA und Großbritannien wollen beim Kampf gegen Kinderpornografie im Netz ihre Geheimdienste einspannen.

Der britische Premier David Cameron sagte, beide Staaten hätten dazu eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Er lobte nach einem Treffen mit Internetkonzernen auch eine Initiative von Google und Microsoft, die Suche nach Kinderpornografie zu erschweren. So will Google künftig rund 100.000 typische Suchanfragen blockieren, zunächst in englischsprachigen Ländern, nach einem halben Jahr dann weltweit.

Aber das reicht Cameron nicht. Er sagte, der nächste Schritt müsse sein, ins "dunkle Netz" zu gehen, wo Menschen fern von Google direkt Kinderpornos austauschten. Erst jüngst habe man in den Nachrichten viel von der Technologie und den Fähigkeiten der Geheimdienste gehört - diese Expertise solle nun im Kampf gegen Kinderpornografie genutzt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)