20. November 2013
Vielleicht kann man sich demnächst ein eigenes Dinosaurierskelett fürs Wohnzimmer basteln.
Berliner Forschern ist es jetzt zumindest gelungen, einen Dinosaurier-Knochen ohne viel Aufwand nachzubilden. Und zwar mithilfe eines 3D-Druckers. Das versteinerte Fossil, in dem der Originalknochen eingeschlossen ist, wurde mit Computertomographie "durchleuchtet" und die Daten wurden an den Drucker weitergeleitet. Heraus kam eine lupenreine Kopie des Dinosaurier-Knochens.
Wie die Wissenschaftler der Berliner Charité im Fachmagazin "Radiology" schreiben, ist diese Methode besonders elegant, weil das Originalfossil bei dem Prozess überhaupt nicht angefasst werden muss. Das habe enorme Vorteile. Normalerweise dauere alleine das Freilegen des Knochens Wochen und Monate. Bei der "virtuellen Präparation" bestehe außerdem keine Gefahr, den Originalknochen zu beschädigen oder zu zerstören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)