20. November 2013

Zukunftsforscher: Vieles aus "Brave New World" ist Realität

"Brave New World" - der Roman von Aldous Huxley aus dem Jahr 1932 war und ist für viele in der Schule Pflichtlektüre.

Anlässlich Huxleys Todestags übermorgen hat sich der Hamburger Zukunftsforscher Horst Opaschowski mit dem Buch beschäftigt. Der Katholischen Nachrichten-Agentur sagte er, Huxley habe viele gesellschaftliche Entwicklungen vorweggenommen.

In dem Roman seien die Menschen auf die ständige Befriedigung durch Konsum konditioniert. Heute würden längere Ladenöffnungszeiten oder viele Facebook-Freunde ein gutes Leben und Pseudofreiheit suggerieren.

Parallelen sieht Opaschowschki auch bei Huxleys Vision von staatlichen Aufzuchtzentren für Kinder. Frauen müssten sich heutzutage fast entschuldigen, wenn sie für ihr Kind zuhause bleiben und es nicht in Kita oder Krippe geben.

Der Zukunftsforscher registriert aber auch positve Gegenbewegungen: So sei die Ära des egoistischen Individualismus vorbei - und auch die Suche nach dem Sinn spiele eine immer größere Rolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)