20. November 2013

UNO: 1,3 Millionen HIV-infizierte Kinder ohne nötige Medikamente

Nicht viel mehr als 100 Euro im Jahr kostet eine HIV-Behandlung in Entwicklungsländern.

Trotzdem bekommen nur etwa ein Drittel der HIV-infizierten Kinder die nötigen lebensverlängernden Medikamente. In absoluten Zahlen heißt das: 1,3 Millionen Kinder auf der Welt bräuchten mehr Aids-Medikamente, betroffen sind vor allem die in ärmeren Ländern. Das berichtet der Direktor des UN-Programms [UNAIDS|www.unaids.org].

Er kritisierte, dass die Weltgemeinschaft die Mädchen und Jungen im Stich lasse. Bei den infizierten Erwachsenen sind es immerhin zwei Drittel, die die entsprechenden Medikamente bekommen. Sie müssen ihr Leben lang täglich antiretrovirale Medikamente einnehmen, die die Ausbreitung der Viren im Körper hemmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)