20. November 2013
Für Kritiker ist sie eine Band, die rechtsextremer Ideologie nahesteht.
"Frei.Wild" selbst distanziert sich davon - trotzdem werden die Texte der Rockgruppe jetzt untersucht.
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährende Medien eingeschaltet. Anlass ist die Anfrage eines Journalisten, der "Frei.Wild" vorwirft, in den Texten Hass zu verbreiten und Gewalt zu verherrlichen. Auch andere Bundesländer haben ihre Jugendschützer mit einer Prüfung beauftragt.
"Frei.Wild"-Sänger Philipp Burger wies die Vorwürfe zurück. Es gebe zwar ein Lied und einzelne Textpassagen, die er so heute nicht mehr formulieren würde. Eine generelle Jugendgefährdung stellten die Lieder aber nicht dar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)