20. November 2013

Starkregen auf Sardinien: Laut DWD kein Beweis für den Klimawandel

Es gab mindestens 16 Tote - etwa 2.000 Menschen sind noch in Notunterkünften.

Der Sturm am Montag über der italienischen Insel Sardinien war verheerend.

Auch wenn so viel Regen wie sonst in sechs Monaten gefallen ist: Der Deutsche Wetterdienst meint, dass sich das Unwetter nicht als Folge des Klimawandels bewerten lässt.

Einer der Forscher sagte, erst wenn solche extremen Ereignisse in regelmäßigen Abständen auftreten würden, hätte man dafür einen Beweis. Herbststürme mit Starkregen seien für die Region in Italien aber nichts Ungewöhnliches.

Der Wetterforscher geht zwar davon aus, dass heftige Unwetter weltweit in Zukunft zunehmen. Ein allgemeiner Trend lasse sich statistisch aber bisher nicht nachweisen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)