21. November 2013

Zellen leiden: Studie bringt Arbeitslosigkeit mit vorzeitiger Alterung in Zusammenhang

Arbeitslosigkeit kann alt machen, zumindest Männer -

das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Uni Oulu in Finnland in Zusammenarbeit mit Forschern aus Großbritannien. Sie verglichen Angaben von rund 5.600 Männern und Frauen über deren Arbeitslosigkeit und untersuchten außerdem die Telomere der Probanden. Das sind Fortsätze der Chromosomen, sie brauchen sich nach häufigen Zellteilungen auf. Sind die Telomere weg, altert die Zelle.

Ergebnis der Studie: Menschen, die längere Zeit in ihrem arbeitslos waren, wiesen kürzere Telomere auf. Allerdings konnten die Wissenschaftler den Zusammenhang nur für Männer nachweisen. Warum er sich bei Frauen nicht finden ließ, ist unklar.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)