21. November 2013

Amerikanische Ureinwohner für Geheimsprache geehrt

Eine Sprache, die kaum jemand kennt, ist ideal, um sich heimlich zu verständigen.

Darum wurden im Ersten und Zweiten Weltkrieg in den USA Stammessprachen aus Nordamerika genutzt, um den Feind auszutricksen.

Der US-Kongress hat jetzt 200 Ureinwohner für ihre Verschlüsselungskünste mit der Goldmedaille geehrt, das ist die höchste zivile Auszeichnung des Parlaments. Zur Verleihung kamen Angehörige von 20 Völkern, darunter zum Beispiel Komantschen. Bis jetzt waren vor allem die Navajo-Indianer für ihre Dienste im Weltkrieg bekannt gewesen und auch schon geehrt worden. Nun wurden auch die anderen Stämme für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)