21. November 2013
Gehirnerschütterungen und Verbrennungen haben etwas gemeinsam.
Bei der Heilung nehmen die Schmerzen schnell ab, obwohl das verletzte Gewebe noch stark beschädigt ist. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die Wissenschaftler an der Universität von New Mexico in Albuquerque durchgeführt haben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, scannten die Forscher das Gehirn von gesunden Menschen und Patienten, die eine Hirnerschütterung erlitten hatten.
Das Ergebnis: auch vier Monate nach der Gehirnerschütterung entdeckten die Wissenschaftler auffällige Stellen im frontalen Kortex. Die neuen Erkenntnisse könnten Ärzten bei der Entscheidung helfen, ab wann ein Patient wieder körperliche Aktivitäten aufnehmen kann - ohne weitere Hirnschäden davonzutragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)