21. November 2013
Ein Praktikum, bei dem man in einer Grube gräbt, kann ganz schön öde sein.
Nicht in diesem Fall: Ein Student, der während eines Praktikums in der Grube Messel bei Darmstadt gegraben hat, hat dabei letztes Jahr eine fossile Großkopfechse gefunden. Sie war hervorragend erhalten und wurde von Experten präpariert.
Sie haben jetzt bekannt gegeben, dass die Großkopfechse 47 Millionen Jahre alt ist und ziemlich selten. Es war nach Angaben des Hessischen Landesmuseums Darmstadt das achte Exemplar, das jemals entdeckt wurde. Es ist von Kopf bis Schwanzende einen knappen Meter lang. Vergleicht man es mit lebenden Tieren, ähnelt es am ehesten dem Schwarzen Baumwaran.
Vorerst wird die Großkopfechse nicht in einem Museum ausgestellt, sondern erstmal weiter von Reptilienspezialisten untersucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)