21. November 2013

Menschen in OECD-Ländern nehmen immer mehr Medikamente

In den 33 am höchsten entwickelten Ländern der Welt werden immer mehr Tabletten gegen chronische Erkrankungen geschluckt.

Das geht aus einer Studie der OECD hervor. Besonders Antidepressiva werden immer häufiger verschrieben und genommen. Im Jahr 2000 waren es im Schnitt noch 35 tägliche Dosen pro 1.000 Einwohner, 2011 schon 56, also ein Anstieg um über 60 Prozent. In Deutschland ist es etwas weniger, Island liegt über dem Schnitt. Dort nimmt mehr als jeder zehnte Einwohner Mittel gegen Depressionen. Die OECD führt das unter anderem auf die Finanz- und Wirtschaftskrise zurück.

Der OECD-Gesundheitsbericht hat aber auch gute Neuigkeiten: Die Lebenserwartung steigt weiter an. Sie liegt jetzt fast flächendeckend bei mehr als 80 Jahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)