22. November 2013

Briten arbeiten an 3D-Geburtssimulator

Manche Dinge möchte man eigentlich nicht so genau sehen, es wäre aber hilfreich, wenn man es doch tut.

Das könnte man vermutlich über den 3D-Geburtssimulator sagen, an dem Wissenschaftler der Uni East Anglia arbeiten. Auf einer Konferenz haben sie ihre Software vorgestellt: Die errechnet aus den anatomischen Daten des Beckens der Mutter und des Kopfes und Oberkörpers des Kindes, wie die Geburt ablaufen könnte. Laut den Entwicklern werden auch die Pressbewegungen der Mutter simuliert. Mit virtuellen Händen einer Hebamme kann der Nutzer dann eingreifen.

Die Software ist für Ärzte und Patienten gedacht. Ziel ist es, komplizierte Geburten vorherzusehen, etwa, wenn die Schultern des Babys wahrscheinlich stecken bleiben. In schweren Fällen soll dann auf Kaiserschnitt umgeschwenkt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)