22. November 2013
Die Geheimdienste, speziell die der USA, haben gerade nicht den besten Ruf.
Vielleicht schauen wir aber einfach nur zu wenige Serien über Agenten. So könnte man die Studie der amerikanischen Expertin für Sicherheitspolitik Amy Zegart interpretieren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, untersuchte sie, wie die Fans von Spionagefilmen und -serien zu aggressiven Methoden der Geheimdienste stehen. Zum Beispiel fanden es 38 Prozent der Zuschauer richtig, Terroristen mit Waterboarding zu foltern - bei den Befragten Nicht-Fans waren es nur 28 Prozent. Auch zum Geheimdienst NSA hatten fast 60 Prozent der Serien-Fans eine positive Haltung, in der Kontrollgruppe dagegen nur rund 30 Prozent.
Dabei ist allerdings nicht klar, ob Serien wie "Homeland" und "24" tatsächlich die Einstellung der Zuschauer beeinflussen, oder ob diejenigen solche Unterhaltung wählen, die sowieso Interesse an Geheimdiensten haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)