22. November 2013
"Es wäre fahrlässig so zu tun, als wäre Prostitution ein Job wie jeder andere"
Das meint der Soziologe Michael Opielka aus Jena. Er sagte im Gespräch mit der dpa, dass wir uns in der aktuellen Debatte um schärfere Prostitutions-Gesetze die Frage stellen müssen, ob wir in einer Gesellschaft leben möchten, in der Sexualität radikal zur Ware wird.
Die Prostituiertenberatungsstelle Hydra meint dagegen: Sexarbeit ist für viele eine normale Erwerbsarbeit. Die meisten Frauen hätten den Job freiwillig gewählt. Die Beratungsstelle schätzt die Zahl der Prostituierten in Deutschland auf 400.000. Jeden Tag bezahlten eine Million Menschen in Deutschland für Sex.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)