22. November 2013
Es hält gefährliche Teilchen aus dem All ab: das Magnetfeld der Erde.
Es ist eine Art Schutzschirm, aber es scheint schwächer geworden zu sein. Das wollen sich Wissenschaftler jetzt genauer anschauen. Die Europäische Weltraumagentur ESA hat heute Mittag erfolgreich drei Satelliten ins All geschickt. Und die sollen das Erdmagnetfeld in den kommenden vier Jahren erforschen. Geplant ist, dass die Mission Daten über Stärke, Richtung und Schwankungen des Magnetfeldes liefert.
Bekannt ist, dass das Magnetfeld wesentlich durch die Erdrotation erzeugt wird. Dass es offenbar schwächer geworden ist, beunruhigt Experten. Denn das Magnetfeld schützt die Erde zum Beispiel vor geladenen Teilchen in Sonnenstürmen. Die haben schon öfter zu Stromausfällen auf der Erde geführt.
Die ESA-Mission soll auch dabei helfen, Navigationssysteme genauer zu machen und Erdbeben besser vorhersagen zu können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)