25. November 2013
Fernsehen ist schlecht.
Es begünstigt aggressives Verhalten, Schlafstörungen und schlechtere geistige Leistungen, das haben frühere Studien gezeigt. Eine neue Studie, die die Auswirkungen des Fernsehens auf das soziale Verhalten von Kleinkindern untersucht hat, fügt noch etwas zu dieser Liste hinzu.
Denn Psychologen haben herausgefunden, dass Kleinkinder, die viel fernsehen, ein schlechteres Einfühlungsvermögen haben als andere Kinder. Die Forscher schreiben, dass sie sich nicht so gut in Gefühle, Bedürfnisse, Ideen und Absichten hineinversetzen können. Wenn die Eltern mit den Kindern über das Gesehene sprachen, konnten sie das etwas besser. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fernsehen deshalb Empathie verhindert, weil häufig eindimensionale Charaktere und flache Situationen dargestellt werden.
Die Studie ist im "Journal of Communication" erschienen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)