25. November 2013
Der Gemeine Süßwasserrochen wedelt nicht nur mit einer Flosse, um sich fortzubewegen, sondern mit einem Flossensaum, der rund um seinen Körper verläuft.
Das hat Forscher aus Buffalo inspiriert, die auf der Suche nach energiesparenden Fortbewegungsmethoden sind. Sie haben das Schwimmen der Fische analysiert und am Computer simuliert. Dabei fanden sie heraus: Beim Schwimmen bilden sich vor und seitlich des Fisches Wirbel. Sie sorgen für Druckunterschiede - vor dem Rochen sinkt der Druck, hinter ihm steigt er stark an. Und das schiebt ihn laut den Wissenschaftlern vorwärts. Auf dieser Basis wollen die Forscher jetzt kleine unbemannte U-Boote entwickeln, die wenig Energie verbrauchen und eine hohe Reichweite haben.
Die Wissenschaftler präsentierten ihre Erkenntnisse auf dem Jahrestreffen der American Physical Society Division of Fluid Dynamics
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)