25. November 2013

Forscher entwickeln neue Netze für den Krabbenfang

Krabbenfischer brauchen neue Netze.

Klar ist, dass die Maschen weiter sein müssen als bisher. Aber wie die Netze aussehen sollen - daran arbeiten zur Zeit Forscher des Thünen-Insituts in Hamburg und Rostock. Gemeinsam mit der Uni Hamburg untersuchen sie, wie sich Maschenformen und Maschenweiten auf den Fang auswirken. Das Ziel der Forscher: es sollen weniger kleinere Krabben mitgefangen werden, denn die werden später sowieso wieder ins Meer geschmissen. Und auch der Beifang von kleinen Fischen und Wirbeltieren soll verringert werden. Dafür sind die Experten mit dem Forschulgsschiff "Solea" unterwegs und analysieren ihre Fänge später elektronisch nach.

Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Europäischen Fichereifonds und den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Ergebnisse erwarten die Wissenschaftler im Mai 2015.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)