25. November 2013
Es ist noch nichts bewiesen, aber einige sehen schon einen "neuen Arzneimittelskandal" aufkeimen.
Dabei geht es um den Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. In Frankreich klagen mehrere junge Frauen gegen das Pharmaunternehmen, das den Wirkstoff Gardasil herstellt. Unter ihnen ist eine 18-Jährige Klägerin, die an Multiple Sklerose erkrankt ist. Einem Medienbericht zufolge stellten Gutachter einer regionalen Entschädigungskommission einen "Kausalzusammenhang" zwischen ihrer Erkrankung und der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs fest. Drei andere Frauen erkrankten an einem Muskelleiden und einer chronischen Hautkrankheit. Nach Angaben von Anwälten könnten noch mehr Klagen auf das Pharmaunternehmen zukommen. Das weist die Vorwürfe zurück. Es bestünde kein Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Erkrankungen.
Auch in Deutschland empfiehlt das Robert-Koch-Instiutt eine Impfung gegen Humane Papilomaviren - die Erreger von Gebärmutterhalskrebs - für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)