25. November 2013
"Da wird an Drohnen und Sprengstoffen gebastelt und keiner weiß Bescheid" - das sagt die hochschulpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Nicola Gohlke.
Sie ist empört über Berichte, dass das US-Militär deutsche Forschungsprojekte fördert - in den vergangenen zehn Jahren mit mehr als sieben Millionen Euro. Das ergaben Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" und des "Norddeutschen Rundfunks" (NDR). Demnach haben mindestens 22 Hochschulen und Forschungsinstitute davon profitiert. Zum Beispiel wurden Studien über Munition und Sprengstoffe gefördert, aber auch über Satellitensysteme. Der hochschulpolitische Sprecher der Grünen, Kai Gehring, forderte die Hochschulen auf, alle Informationen dazu öffentlich zu machen. Nur das ermögliche die notwendige gesellschaftliche Diskussion darüber, wie solche Forschungsunterstützungen ethisch zu bewerten seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)